Siebenfarbige Erde auf Mauritius

Ich fliege immer wieder gern nach Mauritius. Mittlerweile war ich schon öfter dort und jedes Mal war es trotzdem immer wieder ein Erlebnis. Nun bin ich mit meiner Freundin unterwegs. Wir haben uns eine von den Mauritius Reisen ausgesucht, die drei Wochen geht und in der wir viel erleben würden. Wir wollten uns unbedingt die ganzen Sehenswürdigkeiten anschauen, da meine Freundin zum ersten Mal auf Mauritius war. So kamen wir nicht daran vorbei uns die siebenfarbige Erde anzuschauen, von denen wir schon so viele Bilder gesehen hatten. Wer nun erwartet, dass die Erde auf Mauritius immer sieben Farben hat, der irrt sich gewaltig. Die Strände bleiben natürlich normal mit weißem Sand, außer natürlich, dass sie zu den schönsten der Welt gehören. Mauritius ist generell einfach wunderschön. Die Landschaft, das Meer und nicht zu vergessen die Strände. Aber die siebenfarbige Erde hat es auch in sich. Ich habe vorher noch nie so etwas gesehen.

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Foto: dom974 / pixabay

Im Südwesten der Insel wartete dieses kleine, unglaubliche Highlight auf uns. Die Erde befindet sich im Ort Chamarel. Dort kann man sehr einfach hingelangen. Man fährt einfach mit dem Bus bis nach Chamarel oder folgt mit dem eigenen Auto der Beschilderung und schon ist man da. In Chamarel muss man nicht lange suchen, denn dort, wo die Touristen hinströmen, befindet sich auch die Erde. Die hügelige Landschaft hat uns in den strahlensten Farben erwartet. Auf Fotos kommen die Farben gar nicht so gut herüber, aber in der Realität sehen sie einfach wunderbar aus. Von Grün über Violett bis hin zu Rot, Orange und Gelb ist alles dabei. Dieses wunderbare Naturschauspiel ist kaum zu glauben. Dabei ist die Entstehung ganz einfach zu erklären. Das Naturschauspiel entsteht durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale. Wenn die wasserlöslichen Bestandteile vom Regen hinfort gewaschen wurden, bleiben nur rot- schwarze Eisen- und Aluminiumoxid Teile übrig, die für das bunte Farbenspiel verantwortlich sind. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und hätten am liebsten etwas von der Erde mit nach Hause genommen. Natürlich ist das nicht möglich, denn sonst gäbe es heute schon gar keine Erde mehr, wenn sich jeder Tourist, der dort zu Besuch ist, Erde mitnehmen würde.

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