Medizinische Infrastruktur in der Region Bangkok

Für Reisen in die Region Bangkok empfiehlt sich vor Einreise ein Gespräch mit dem Hausarzt und man sollte sich einen Laborkühlschrank für die Reise zusammenzustellen lassen. Damit Sie wissen was in diesen Laborkühlschrank gehört sprechen Sie mit dem Arzt des Vertrauens Zuhause. Wie auch für die Region Singapore zutreffend grassiert in Bangkok und angrenzender Gebiete die Hand-Fuss-Mund-Krankheit. Hierbei geht es um eine Virusinfektion des Menschen mit Coxsacki A 16. Die Viren werden mit dem Stuhl ausgeschieden. Die Infektion erfolgt über Schmierinfektion, Nahrungsmittel und Tröpfcheninfektion wie Anniesen und Speicheltröpfchen wie es beim Husten geschieht. Die Hand-Fuss-Mund-Krankheit ist eher als harmlose und rasch abklingende Erkrankung anzusehen. Diese Krankheit heilt aus sollte aber trotzdem nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Leider tritt in Bangkok auch immer wieder die Krankheit Haze auf. Unter Haze wird eine Luftverunreinigung verstanden die durch Brandrodungen und Schwelbrände in Malaysia und Indonesien entstehen. Bei verstärkten Schadstoffkonzentrationen kann es zu Reizungen von Augen und Atemwegsorganen kommen die sich durch starkes Brennen äußern können. Lungenkranke, alte Menschen und Kinder sind besonders betroffen. Daher gilt es verstärkte körperliche Betätigungen im Freien zu meiden und eine prophylaktische Vorsorge zu erwägen. Bevor Asthmatiker und Allergiker in die Region Bangkok reisen sprechen Sie bitte mit dem Arzt Ihres Vertrauens in Ihrem Heimatland.

Bild: tpsdave / Pixabay
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Auch für die Region Bangkok besteht ein hohes, angepasstes Niveau was die medizinische Versorgung für Krankenhäuser und Spitäler angeht und diese kann durchaus mit dem Stand der westlichen Welt Schritt halten. Wie in Singapore ist die medizinische Versorgung sehr teuer und es empfiehlt sich ein gültiger, ausreichender Krankenversicherungsschutz um unliebsame, evtl. Behandlungskosten auszuschließen. Außerdem ist eine Reiserückholversicherung anzuraten. Auch hier müssen bestehende medizinische Behandlungen sofort beglichen werden. Die hier beschriebenen Krankheitsbilder sind typisch für Südostasien und daher den dort tätigen Medizinern nicht unbekannt. Die Behandlung dieser Krankheiten, bei bereits auftretenden Symptomen am Patienten, stellt kein nennenswertes Problem dar sofern es sich nicht um eine HIV-Infektion handelt. Erwähnungsbedürftig ist in der Region Bangkok, dass die Gefahr von Tollwut durch infizierte Tiere gegeben ist. Auch sollten Sie Ihren Arzt um eine Prophylaxe gegen Enzephalitis konsultieren. Des Weiteren empfiehlt sich eine Impfung gegen die Krankheitsbilder wie sie auch in der Region Singapore auftreten können. Wenn Sie sich so auf die Südostasienreise vorbereiten wird der Ausflug zu einem unvergesslichen und schönen Erlebnis das Ihnen in positiver Erinnerung bleiben wird.

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