Kutschfahrt durch den Wiener Prater

Der Wiener Prater ist weltberühmt. Es handelt sich hier um einen weitläufigen Park mitten in Wien, der eine Fläche von 6 km² umfasst. Der Prater befindet sich auf einer Flussinsel und dort im südöstlichen Teil. Begrenzt wird der Park durch Ausstellungsstraße im Norden, im Nordosten vom Straßenzug Vorgartenstraße – Wehlistraße – Hafenzufahrtsstraße und im Südosten von der Seitenhafenstraße sowie im Süden und Südwesten von Donaukanal und der Schüttelstraße. Die westliche Grenze verläuft an der Stoffellagasse in Richtung Praterstern. Geprägt ist der Wiener Prater von einem großen Augebiet. Die höchste Erhebung, der Konstantinhügel, wurde künstlich aufgeschüttet. Dort befindet sich auch ein kleiner Ententeich. Einst war der Prater das Jagdrevier der österreichischen Kaiser. Der Prater war früher aber auch Treffpunkt der feinen Gesellschaft Wiens, die sich hier gerne mal zum Kaffee trinken traf. Eine Galopprennbahn gibt es im Prater ebenfalls. Diese wurde im Laufe der Zeit das Ascot Wiens. Viele Gebäude, die sich einst im Prater befanden, wurden in den Kriegswirren des Zweiten Weltkriegs durch Bombardierung der Alliierten zerstört und nicht wieder aufgebaut. Anziehungspunkte wie das Riesenrad oder das Planetarium wurden wieder errichtet. Es gibt im Wiener Prater auch ein Museum und viele Sportanlagen und eine Sauna und natürlich auch Gastro-Angebote sowie jede Menge Liegewiesen, wie die Kaiserwiese oder die Zirkuswiese, die Arenawiese und die Jesuitenwiese. Der Prater ist von allen Punkten Wiens gut erreichbar.



Eindeutig etwas für Verliebte

Der Wiener Prater hat für Alt und Jung heute etwas zu bieten. Besonders Verliebte kommen auf ihre Kosten, wenn sie während ihres Liebesurlaubs in Wien eine ganz besondere Attraktion nutzen – die Praterfahrt, also eine Kutschfahrt durch den Wiener Prater. Von verschiedenen Fuhrunternehmen werden verschiedene Routen angeboten. Diese dauern unterschiedlich lange und haben auch unterschiedlich hohe Preise. Die Preise und auch die Routen werden von der Stadt Wien festgelegt. Routen mit der Pferdekutschen führen zum Beispiel von verschiedenen Standorten in Wien aus bis hin zur Höhe des Kugelmugelhaus bzw. Riesenrad. Und auch bis zur Höhe Schweizerhaus fahren die Praterfiaker, ebenso wie bis zum kaiserlichen Lusthaus. Die Fiaker lassen sich auch von Wind und Wetter nicht abhalten. An Regentagen oder im Winter gibt es für die Passagiere Decken. Außer einer offenen Kutschenfahrt werden auch Fahrten in der geschlossenen Kutsche angeboten. Die Anzahl der Passagiere ist aber beschränkt. Buchungen für eine Fiakerfahrt sollten möglichst im Voraus stattfinden. Denn die Fahrten sind meist über mehrere Wochen hinweg schon ausgebucht – im Frühjahr, Sommer und Herbst. Im Winter finden keine Fiakerfahrten statt. Eine Fiakerfahrt durch den Prater ist auf jeden Fall etwas für einen Romantikurlaub in Wien. Denn was will man mehr: Romantisch sich mit einer Pferdekutsche durch den Park fahren lassen. Privatsphäre haben die Passagiere ausreichend. Denn die Wiener Fiaker gelten im Allgemeinen als sehr verschwiegen und diskret. Wer rechtzeitig bucht und angibt, dass die Fiakerfahrt eine Überraschung für den Partner ist, dann kann man auch ein kleines Zusatzangebot buchen. An Bord nimmt der Fiaker dann nämlich auch noch eine Flasche Sekt und zwei Sektgläser und wenn es sich um eine Fahrt mit anschließendem Heiratsantrag handeln sollte, kann natürlich auch noch ein Blumenstrauß geordert werden. Es gibt eigentlich nichts Schöneres, als eine romantische Fiakerfahrt durch den Wiener Prater, wenn man aus der Freundin bzw. Lebenspartnerin vorhat die eigene Ehefrau zu machen und dafür eben noch von ihr das „Ja“ benötigt. Doch auch für Familien mit Kindern ist die Fiakerfahrt durch den Wiener Prater eine gute Idee für die Freizeitgestaltung für einen Familienausflug. Dieses Angebot wird aber nicht nur von Touristen aus aller Welt genutzt, sondern auch von Österreichern, die ihre Hauptstadt Wien besuchen. Auch für die Einheimischen gehört, wenn sie Wien besuchen, eine Fahrt im Fiaker –möglichst auch durch den Wiener Prater – einfach zu diesem Besuch dazu.

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