Fake Winter auf Mauritius

Wenn man eine Reise nach Mauritius machen will, fällt sofort auf, dass es dort immer warm ist. So etwas wie eine beste Reisezeit gibt es zwar, aber man muss sich so gut wie gar nicht daran halten, weil es einfach immer warm ist. Von November bis März ist die Hauptreisezeit auf Mauritius und die Touristen kommen in Strömen. Was viele dabei aber nicht bedenken ist, dass es dort dann ganz schön warm ist. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Hitze teilweise unerträglich. Wenn man in der Zeit von April bis Oktober fliegt, kann es sein, dass es auf Mauritius regnet. Aber niemand stört sich daran, denn der Regen geht meist recht schnell wieder vorbei. Es schüttet einmal kurz richtig und schon kommt die Sonne wieder heraus und trocknet Palmen, Sand und Handtücher, bis alles so ist wie vorher. Ich bin mit meinem Freund im April nach Mauritius geflogen und wir hatten bis auf einen Regentag durchgehend Sonnenschein. Der Regentag hat sich vorher aber auch nicht angekündigt, aber wir haben ihn als sehr angenehm empfunden. Gerade, wenn es total warm ist, freut man sich, wenn die Luft ein wenig herunter kühlt und so haben wir in dieser Nacht tatsächlich mit offenem Fenster geschlafen.

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Foto: bg62 / pixabay

Am nächsten Tag haben wir das zwar bereut wegen der Mücken, aber die Erfahrung war es wert. Witzig ist, dass die Mauretanier ab 20 Grad von einem Winter sprechen. Es ist einfach kein Winter, aber trotzdem tragen sie dann Schal, Handschuhe und dicke Jacke. Es war wirklich sehr unterhaltsam am Strand im Bikini zu liegen, während andere mit Schal herumlaufen.

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