Die Einwohner auf den Malediven

Auf den Malediven ist die Staatsreligion der Islam. Dieser wird auch strikt praktiziert und die Einheimischen werden von den Touristen mehr oder weniger abgeschottet. Dies äußert sich vor allem dadurch, dass die Einheimischen, die auf den Resortinseln arbeiten diese am Abend verlassen müssen. Die Touristen haben im Gegenzug auch keinen Zutritt zu den Inseln der Einheimischen. Dort leben auf 202 Inseln rund 200 bis 6000 im Schnitt – je nach Größe der Insel. Die meisten Touristen wünschen sich allerdings, dass sie doch ein bisschen mehr über die Kultur der Menschen auf den Malediven erfahren dürften. Möglich ist dies natürlich in Malé auf der Straße und auf den Märkten oder auch im dortigen Museum. Ansonsten sorgt aber die Regierung dafür, dass die Inselbewohner strikt von den Touristen getrennt sind. Sie sollen sich schließlich auch nicht die westliche Kultur mit allen ihren Unreinheiten angewöhnen und abschauen.

Foto: FloRyan  / pixelio.de
Foto: FloRyan / pixelio.de


Feste und Riten

Die Touristen bekommen auf den Resortinseln entsprechend auch nichts mit von den Festen, die die Menschen auf den Malediven so feiern. Dabei ist eines der größten Feste auf den Malediven das Fastenbrechen nach dem Ramadan. Ausnahmen gibt es natürlich auch. Und zwar am Independence Day, der am 26. und 27. Juli gefeiert wird. Dann kann man auch einige der Einheimischeninseln besuchen als Tourist und darf sich die Paraden anschauen, die dort abgehalten werden. In vielen Orten auf den Inseln ist auch ein kleiner Rummel aufgebaut. Die Einheimischen gelten allgemein als sehr gastfreundlich und zeigen es gerade an diesem Tag auch.

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