Fake Winter auf Mauritius

Wenn man eine Reise nach Mauritius machen will, fällt sofort auf, dass es dort immer warm ist. So etwas wie eine beste Reisezeit gibt es zwar, aber man muss sich so gut wie gar nicht daran halten, weil es einfach immer warm ist. Von November bis März ist die Hauptreisezeit auf Mauritius und die Touristen kommen in Strömen. Was viele dabei aber nicht bedenken ist, dass es dort dann ganz schön warm ist. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch und die Hitze teilweise unerträglich. Wenn man in der Zeit von April bis Oktober fliegt, kann es sein, dass es auf Mauritius regnet. Aber niemand stört sich daran, denn der Regen geht meist recht schnell wieder vorbei. Es schüttet einmal kurz richtig und schon kommt die Sonne wieder heraus und trocknet Palmen, Sand und Handtücher, bis alles so ist wie vorher. Ich bin mit meinem Freund im April nach Mauritius geflogen und wir hatten bis auf einen Regentag durchgehend Sonnenschein. Der Regentag hat sich vorher aber auch nicht angekündigt, aber wir haben ihn als sehr angenehm empfunden. Gerade, wenn es total warm ist, freut man sich, wenn die Luft ein wenig herunter kühlt und so haben wir in dieser Nacht tatsächlich mit offenem Fenster geschlafen.

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Foto: bg62 / pixabay

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Mauritius ist ein Minikosmos

Mein Freund und ich waren in unseren ersten Mauritius Ferien unterwegs. Wir wollten gern möglichst viel von dieser Insel in Erfahrung bringen und es uns vor Ort gut gehen lassen. Wirklich schon fand ich auf Mauritius, dass hier viele verschiedene Kulturen friedlich miteinander leben. Mauritius kann man sich deswegen wie einen kleinen Minikosmos vorstellen, der zeigt, dass man gut miteinander leben kann, auch wenn man unterschiedliche Ansichten und verschiedene Religionen hat. In Mauritius leben nicht nur viele Kreolen und Inder, sondern auch noch Menschen aus Südafrika und Europa. Bei manchen Familien ist es so, dass ein Elternteil hier für ein paar Jahre arbeitet, bis die Familie genug Geld verdient hat, um entweder nach Hause zurückzukehren oder um weiterzuziehen. Es ist deswegen eine Stop and Go Mentalität entstanden, denn Einige bleiben für immer, Viele kommen nur für ein paar Jahre, Manche heiraten hier und ein Paar bleiben dann der Insel für immer treu. Das Schöne dabei ist aber, dass es so viele Ursprünge und unterschiedliche Geschichten gibt.

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Foto: Vincent34170 / pixabay

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Chamarel Wasserfall (Mauritius)

Nachdem meine Freundin und ich die siebenfarbige Erde gesehen haben, sind wir noch zu den anderen Sehenswürdigkeiten in Chamarel gefahren. Die siebenfarbige Erde ist nämlich nicht das einzige Highlight, das es in diesem kleinen Ort zu sehen gibt. So haben wir uns zuerst zum bekannten Chamarel Wasserfall aufgemacht. Das Auto ließen wir im Ort stehen und haben uns zu Fuß aufgemacht. Es gibt einen Trampelpfad, über den man nur zu Fuß zum Wasserfall gelangt und so einen sagenhaften Ausblick hat. Das wollten wir natürlich nicht verpassen und so sind wir gern eine Runde Wandern gegangen. Nach einer halben Stunde waren wir oben und mit uns noch viele andere Touristen. Sehen konnte man aber trotzdem gut. Der Chamarel Wasserfall ist durch den Fluss Riviére de Cap entstanden, der hier über eine Felskante rund 100 Meter in die Tiefe fällt. Es ist ein sagenhafter Anblick und so haben wir es uns erst einmal gemütlich gemacht, um den Wasserfall ein wenig zu beobachten. Man glaubt gar nicht, mit welcher Gewalt die Wassermassen über die Felskante drücken und sich unten dann wieder zu einem Fluss sammeln. Ein wahrlich schöner Anblick.

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Foto: syoclo / pixabay

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Siebenfarbige Erde auf Mauritius

Ich fliege immer wieder gern nach Mauritius. Mittlerweile war ich schon öfter dort und jedes Mal war es trotzdem immer wieder ein Erlebnis. Nun bin ich mit meiner Freundin unterwegs. Wir haben uns eine von den Mauritius Reisen ausgesucht, die drei Wochen geht und in der wir viel erleben würden. Wir wollten uns unbedingt die ganzen Sehenswürdigkeiten anschauen, da meine Freundin zum ersten Mal auf Mauritius war. So kamen wir nicht daran vorbei uns die siebenfarbige Erde anzuschauen, von denen wir schon so viele Bilder gesehen hatten. Wer nun erwartet, dass die Erde auf Mauritius immer sieben Farben hat, der irrt sich gewaltig. Die Strände bleiben natürlich normal mit weißem Sand, außer natürlich, dass sie zu den schönsten der Welt gehören. Mauritius ist generell einfach wunderschön. Die Landschaft, das Meer und nicht zu vergessen die Strände. Aber die siebenfarbige Erde hat es auch in sich. Ich habe vorher noch nie so etwas gesehen.

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Foto: dom974 / pixabay

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Auf der Mare Longue Loop Route (Mauritius)

Das Wandergebiet im Black River Georges Nationalpark umfasst Wanderwege und Flußpfade auf einer Gesamtlänge von 60 km. Hier kann man alles erkunden, was einem vor die Augen tritt. Die Wanderwege sind zum großen Teil beschildert, sodass man sich unterwegs nicht verlaufen kann. Außerdem sind sie gut gepflegt und für Wanderer jeglichen Niveaus ist etwas dabei. Im Park liegen Broschüren aus, mit denen man seine Wanderrouten planen kann. Auch vor Ort in Le Pétrin im Hauptinformationszentrum kann man sich diese Broschüren holen. Wir haben sie uns einfach über das Internet heruntergeladen, sodass wir unsere Wanderrouten schon vorher planen konnten. Die Anfahrt zum Park ist recht einfach und so kamen wir unkompliziert mit dem Bus zum Black River Georges Nationalpark. Danach hat man mehrere Möglichkeiten zum Wandern. Je nachdem, wie lang man gehen will, sollte man sich eine Strecke aussuchen. Für´s Erste haben wir uns eine Strecke gesucht, die nicht so lang ist und haben uns für eine 12 km lange Strecke entschieden. Für uns ging es den Mare Longue Loop entlang. Er ist 12 km lang, dabei sind Hin- und Rückweg eingerechnet.

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Foto: Hans / pixabay

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Wandern im Black River Georges Nationalpark

Mein Freund und ich gehen gerne Wandern und so waren wir schon überall auf der Welt unterwegs. Drei Wochen in Sri Lanka und auch nach Buthan haben wir schon einen Wander- und Trekking- Ausflug gemacht. Ich finde es schön, auf diese Art und Weise die Welt zu entdecken, denn man kommt dabei an Orte, die wenig Leute vorher gesehen haben und auf die man sonst wahrscheinlich auch niemals stoßen würde. Als wir dann Mauritius Ferien machen wollte, war uns beiden klar, auf welche Weise wird durch die Insel reisen würden. Wandern stand auch hier wieder im Vordergrund und so schauten wir, ob wir eine Wandergruppe finden würden. Irgendwie haben wir uns dann aber doch dazu entschieden, lieber selbst Routen zu planen, denn im Internet gab es viele Tipps dazu. Besonders der Black River Georges Nationalpark hat es uns angetan und so suchten wir uns ein Hotel in der Nähe des Parks. Der Black River Georges Nationalpark ist der einzige Nationalpark auf Mauritius.

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Foto: JaguarE / pixabay

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Mauritius – Immer eine Reise wert

Zuletzt war ich mit meinem Mann in den Ferien Mauritius. Wir fahren öfter im Jahr in den Urlaub und meist auch zu entfernteren Zielen, die sich eben nicht gleich um die Ecke befinden. Wir waren schon in Ägypten, auf den Malediven und auch in Mexiko. Der Urlaub auf Mauritius sollte aber etwas ganze Besonderes werden, da wir hier unseren fünften Hochzeitstag verbringen wollten. Ich bin als Kind immer schon gern gereist und zusammen mit meinen Eltern war ich schon einmal auf Mauritius. Sie hatten sich damals für La Réunion entschieden. Ich war total begeistert und konnte damals, als 15- Jährige schon nicht fassen, dass es wirklich nach Mauritius gehen sollte. Genauso überrascht war ich nun auch, als mein Mann mit sagte, dass er nach Mauritius fliegen wollte. Ich war sofort begeistert und schnell suchten wir uns ein Hotel aus, damit der Urlaub wirklich abgemacht war. Zwei Monate lang wälzte ich alle Reiseführer, damit wir vor Ort auch viel erleben konnten. Endlich ging es los und der Flug war doch recht unspektakulär.

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Foto: Mueslimuse / pixabay

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Mauritius vs. Malediven

Vor kurzem war ich mit meinem Mann zum ersten Mal auf Mauritius und uns beiden hat der Urlaub sehr gut gefallen. Im Jahr davor waren wir auf den Malediven, aber ich muss sagen, dass mir Mauritius ein wenig besser gefallen hat, weil man einfach mehr machen kann. Wir wollten abends auch einmal durch Clubs ziehen, Cocktails trinken und Diskotheken besuchen und das geht auf den Malediven gar nicht. Insgesamt würde ich sagen, dass die Malediven eher etwas für Menschen sind, die gern ihre Ruhe haben und in Luxus schwelgen. Wer aber lieber etwas mehr Action haben will und auch spontan Ausflüge plant, der ist auf Mauritius besser aufgehoben. Beide Orte liegen ungefähr gleich weit weg und so muss man eben nur wissen, was man bevorzugt. Für uns war Mauritius genau das Richtige, da wir meist gar nicht planen und uns vom Ort verzaubern lassen. Eigentlich ist das eine gute Sache, aber manchmal kann man vor Ort nicht wirklich planen und hätte es im Voraus machen müssen. Das ist uns schon oft genug passiert, aber auf Mauritius war das nicht der Fall. Egal, was wir vor Ort machen wollten, die Mitarbeiter das Hotels standen mit Rat und Tat zur Seite. Man musste nur zur Rezeption gehen, sagen was man möchte und sie haben es für einen organisiert.

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Foto: Mueslimuse / pixabay

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