Besonderheiten beim Auto fahren in Großbritannien

Auch in Großbritannien muss man seine Autos versichern. Wie auch in vielen anderen Ländern Europas gilt in Großbritannien: Eine gewisse Mindestabsicherung muss sein. Denn gerade für Urlauber bzw. dort lebende Resistenten ist es sehr wichtig eine gewisse Absicherung zu haben. Ein Grund dafür ist: In Großbritannien gibt es sehr viele Kreisel und man fährt dazu noch links. Für Kontinentaleuropäer, die den Rechtsverkehr gewöhnt sind, ist das links fahren doch ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Zudem wird die Geschwindigkeit in Großbritannien nicht in km/h angegeben, sondern in Meilen (mph). In geschlossenen Ortschaften darf man nicht mehr als 30 Meilen fahren. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften sind es 60 Meilen und mit Anhänger sogar nur 50 Meilen. Auf der Autobahn sind es in Großbritannien 70 Meilen, die auf dem Tacho bzw. auf der Anzeige erscheinen dürfen.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Auto versichern – wie?

Wenn es um die Auto Versicherung geht in Großbritannien, dann sollte man als Resistent beachten, dass die Haftpflichtversicherung die Minium-Absicherung ist. Diese deckt mögliche Schadenersatzansprüche von geschädigten Dritten im Falle eines Unfalls. Die Third Party, Fire & Theft – TPF&T ist eine Versicherung, die neben der reinen Haftpflicht auch mögliche Schäden am eigenen Auto durch Feuer und Diebstahl abdeckt. Eine Vollkaskoversicherung (Comprehensive) gibt es natürlich auch für die Verbraucher in Großbritannien. Diese Versicherung deckt auch Schäden am eigenen Auto im Falle eines Unfalls ab, auch medizinische Unfall-Folgekosten. Es können bei den meisten Versicherungen auch verschiedene Selbstbeteiligungsmodelle gewählt werden. Die Selbstbeteiligung bedeutet, dass ein Teil der Kosten im Schadensfall selbst übernommen werden durch den Halter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *